Besichtigung Peguform in Göttingen: IMV Bielefeld Herbstreise: 40 Jahre IMV Bielefeld:Veranstaltungen 2. Halbjahr 2003
Fachexkursion zum Thema „Kunststoffe im Fahrzeugbau“ nach Göttingen.
Aus der IMV Bielefeld nutzten wieder 34 Interessierte
Teilnehmer die Gelegenheit, um am arbeitsfreien Fronleichnamstag,
zu einer Exkursion nach Niedersachsen zu fahren. Eingeladen hatte
die Firma PEGUFORM GmbH Co.KG als namhafter Zulieferer der Auto-MobilindustrieBegrüßt
wurden wir zunächst vom Leiter der Personalabteilung, Herrn
Harald Sachse. Eine Werkspräsentation bzw. Einführung
in
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In zwei Gruppen starteten wir dann zum Betriebsrundgang um den, auf 6000 bis 8000 Teile täglich ausgelegten Fertigungsablauf zu sehen. Nach der Einladung zum Mittagessen erfolgte noch eine kurze Diskussionsrunde und wir starteten dann zum zweiten Punkt des Tages. |
Am Werkstor erwartete uns die Stadtführerin Frau Helga Rudolf zu einer anderthalbstündigen Sightseeing-Tour durch und rund um die alte Universitätsstadt Göttingen. Ein großer Teil des städtischen Lebens spielt sich noch immer innerhalb des Stadtwalls ab. Das alte Rathaus mit dem Denkmal der Gänseliesel und die Kirchen St Johannis und St. Jacobi sind hier ebenso zu finden wie das Städt Museum und die erste Entbindungsklinik Deutschlands. Ein Bummel auf eigene Faust beendete den Göttingenbesuch. |
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Die Rückfahrt führte uns über die Flüchtlingsgemeinde Friedland mit dem Aufnahme- und Grenzdurchgangslager für Heimkehrer und Flüchtlinge. Das Lager wurde nach dem Ende des zweiten Weltkrieges von der britischen Militärverwaltung eingerichtet als tausende von Menschen sich auf die Suche nach Angehörigen oder einer neuen Bleibe machten. |
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Ein kurzer Anstieg führte uns dann auf den Hagenberg. Hier befindet sich das imposante, vom Verband der Heimkehrer errichtete Friedland-Mahnmal zum Gedenken an Flucht und Vertreibung. Bielefeld, 22.06.2003 Klaus Vogler. |
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Die IMV Bielefeld e.V. auf den Spuren der Römer
Bericht über eine
Herbstreise zu Tempeln und Thermen am Niederrhein.
Dort wo vor etwa 2000 Jahren
die Stadt „Colonia Ulpia Trajana“
in der römischen Provinz
stand, ist heute das Städtchen Xanten zu finden.
Die Archäologen
haben dort in den letzten 25 Jahren viel ausgegraben
und die wichtigsten
römischen Bauwerke nachgebaut.

Unser Besuch in Xanten begann also mit der
obligatorschen Führung
durch die antiken Stätten. Gezeigt und
erklärt wurden uns u.a. die
drei Kilometer lange Stadtmauer mit ihren Wehrgängen,
der
Hafentempel und die römische Herberge.
Wir erfuhren über
Fußbodenheizung im Altertum und über
römische Badefreuden
und Tafelsitten.
Neben den Römeranlagen hat die Dom-Stadt
am Niederrhein aber
auch hervorragende Gastronomie und gute Hotels
zu bieten.
Unser Domizil für drei Nächte und
vier Tage war das im
Zentrum gelegene Hotel „Nibelungen“.

Der zweite Tag unserer Reise führte uns
zunächst in das Braunkohlerevier.
Vom Rand des riesigen Kraters in der Nähe
von Garzweiler sahen wir
die Bagger-Ungetüme und bekamen einen
Eindruck von der Mächtigkeit
der vorzunehmenden Erdbewegungen. Diese sowohl zum Abbau
der Kohle als aber auch zur landwirtschaftlichen
Rekultivierung.

Das nächste Ziel war dann in Kerkrade
die Fabrik Ferd. Schmetz GmbH.
Ein Spezialist für die Herstellung von
Nähmaschinennadeln.
Hier werden täglich, aus von Coils abgespulten
Drähten, Millionen
von Nähmaschinennadeln hergestellt. Einer
hervorragenden Führung
folgte eine großzügige Imbisseinladung.
An dieser Stelle noch einmal
unser Dank an Herrn Dirk Leibnitz und die Geschäftsleitung
der Firma Schmetz.

Unsere Fahrt ging weiter und führte uns
nach Maastricht, der Stadt
der Europäischen Verträge. Hier hatten
wir eine ausgiebige Stadtrundfahrt
durch historische und moderne, durch die EU
geprägte Stadtteile rechts und links der Maas.

Eine weitere Fahrt in die Niederlande erfolgte
am dritten Tag mit
einem Besuch in der großen Hafenstadt
Rotterdam. Wiederum fachkundig geführt,
ging es zunächst in das, für uns
unvorstellbar große Hafengebiet.
Die um 1300 gegründete Ansiedlung am Fluss
de Rotte wird heute von mehr
als 125 Nationalitäten bevölkert
und hat nach der völligen Zerstörung
im Mai 1940 einen mächtigen Aufschwung
zum größten Hafen der Welt genommen.
Nach Hafen- und Stadtrundfahrt kam
als nächste Attraktion die Fahrt auf
den Euromast. Dieser 1958 gebaute
und 185 m hohe Turm ist das höchste
Gebäude der Niederlande. Im
Panorama-Restaurant auf der 100m-Plattform
nahmen wir unsere Mittagspause
bei, etwas gewöhnungsbedürftigen,
holländischen Spezialitäten
und herrlicher Übersicht über die große Hafenstadt.
Ein besonderer Kick war dann die
Fahrt mit dem Space-Adventure, einer
Raketennachbildung, auf 185 m Höhe
(bei Windstärke 11 ist die Turmschwankung
hier oben 105 cm).. Ein Bummel
durch die City mit den weitläufigen
Fußgängerbereichen und
den großzügig angelegten Radwegen,
beendete unseren Aufenthalt in
Rotterdam.
Die Rückfahrt nach Bielefeld nutzten wir
zu einem Besuch der
historischen Altstadt von Münster. Die
aus dem Jahr 793 stammende
Ansiedlung und durch die Verträge zum
Westfälischen Frieden von
1643 bis 1648 bekannt gewordenen Stadt, ist
heute eine Kunst- und
Kulturstadt, eingebettet in die grüne
Umgebung des Münsterlandes.
So vergingen die vier Tage wie im Fluge und
wir sind voller neuer
Eindrücke und Erlebnisse wieder in Bielefeld
angekommen.
Bielefeld, 19.10.2003/Klaus Vogler