Veranstaltungen 1. Halbjahr 2004
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Arbeitssicherheit – die Berufsgenossenschaften |
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Am 14.Januar 2004 traf sich die IMV-Bielefeld zu einem Fachvortrag in der IHK Bielefeld |
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Was
sind Berufsgenossenschaften und welches sind ihre Aufgaben in unseren
Betrieben? Zu diesem Thema hatte die IMV Bielefeld als kompetenten
Gesprächspartner Herrn Dipl. Ing. Luwe, Sicherheitsbeauftragter
der BG im Raum Bielefeld eingeladen. Die Berufsgenossenschaften,
so Luwe, sind die gesetzlichen Unfallversicherungsträger und
für einen möglichst unfall- und störungsfreien Betrieb
von Arbeitsstätten zuständig. |
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Die als Sicherheitsbeauftragte tätigen Fachingenieure besichtigen die Produktionsstätten vor Ort und beraten Inhaber bzw. deren Vertreter und die Mitarbeiter. Unfallverhalten und Unfallgründe werden untersucht. Messungen von Schadtstoffkonzentrationen, Filterstäuben und Schallmessungen werden durchgeführt um ständig neue Erkenntnisse zu gewinnen und um ggf präventive Maßnahmen rechtzeitig ergreifen zu können.. .Wenn dann doch ein Unfall eingetreten ist (die Zahlen sind dank Prävention rückläufig), leitet die BG die Heilbehandlung in die Wege und trägt auch die Kosten. Letztere werden allein von den Arbeitgebern nach Personalgefährdung und Kostenschlüssel aufgebracht.Rehabilitation und Anschlussheilbehandlungen gehören ebenso dazu wie ev. notwendig werdende Rentenzahlungen und sonstige Geldleistungen. |
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Zum versicherten Personenkreis gehören alle in Industrie,
Handwerk und Gewerbe Beschäftigten. b) Wegeunfälle,
deren Abgrenzung oft recht schwierig ist, welche c) Berufskrankheiten, die vielfältig auftreten können und ebenfalls schwer zuzuordnen sind. Auch wurde auf die Problematik bezüglich der Arbeit der BG’s in der EU besonders im Hinblick auf die anstehende Erweiterung hingewiesen. Zum Abschluss
und zur Illustration des Vorgetragenen wurde in einem kleinen Filmbeitrag |
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Aufgezeigt wurden aber auch die typischen Nachlässigkeiten beim Schweißen und Transportieren, bei der Instandhaltung und bei der Nichteinhaltung der notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen. Bielefeld 30.01.2004/Klaus Vogler |
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Wochenendseminar in der Politischen Akademie Biggesee |
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Europa
und die USA: Die transatlantischen Beziehungen oder die
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Ein Wochenendseminar
in der Politischen Akademie Biggesee. Das Sauerland empfing uns
mit winterlichem Wetter. Die Akademie, aufgeräumt wie immer,
wurde Aber nun zum Einstieg in
dieses schwierige und äußerst komplizierte Thema: Um es vorweg zu nehmen:
„Amerika ist, da für Europa entbehrlich geworden, auf Deutlich wird dies daran,
dass rigoros eigene Interessen (der weißen Oberschicht) Die USA waren ja im 20.
Jahrhundert in der Rolle des Verteidigers der Demokratie gegen:
In Amerika herrscht die
Angst, überflüssig zu werden, die Völker der Welt
brauchen Inzwischen hat Europa den
gleichen Lebensstandard wie Amerika erreicht und nach
Auch hier die Konsequenz:
Europa emanzipiert sich weiter von der alten Schutzmacht. Amerikas Angst vor einem Verlust der Weltführerschaft wächst. Voraussage: Durch die Zunahme
der liberalen Demokratien als weltweite Entwicklung,, Fazit: Es besteht Grund
zu der Annahme, dass der Untergang Amerikas besiegelt ist.
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Ein Bericht über die Tarifpolitik der IG-Metall |
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Um die Hintergründe
bei Tarifgesprächen auch auf dieser Seite des Verhandlungstisches
zu beleuchten, hatten wir den Bielefelder IGM-Sekretär Bernd
Nuppenau eingeladen. Nuppenau führte aus, dass die Tarifautonomie eine große Chance für alle „Partner der Arbeit“ darstelle um in verantwortungsvoller Weise die Interessen von Arbeitgebern und Arbeit-nehmern unter ein Dach zu bekommen. Als Ergebnisse dieser Tarifautonomie ergeben sich überwiegend Abkommen und Vereinbarungen die dem Gemeinwohl dienen. Wobei auch hier Ausnahmen die Regel bestätigen. So sei Verständnis für Sorgen und Nöte von Betriebsinhabern in schwierigen Zeiten auch bei der IGM vorhanden. Jedoch komme es immer öfter vor, dass die Wirtschaftsfachleute der Gewerkschaften, Schulaufgaben der Unternehmer lösen müssten. Im weiteren Teil der Ausführungen Nuppenaus ging es nun um die Findung einer neuen Vereinbarung, die gerechter, klarer und flexibler als alle bisherigen Abkommen sein sollte. Denn wirtschaftlicher und technologischer Fortschritt wachsen rasant. Jeder Mitarbeiter und jedes Unternehmen müssen sich täglich neuen Anforderungen stellen und darum müssen auch Tarifsysteme flexibel sein, um im Wandel der Zeiten bestehen zu können. Diesem Anspruch soll nun ERA, der neue Entgeltrahmentarifvertrag, gerecht werden. Denn ERA ergibt sich aus der Notwendigkeit, der nicht mehr vorhandenen Realitäts-bezogenheit der bisherigen Tarifsysteme. Weil immer mehr Ungereimtheiten z.B. bei den Einstufungskriterien zu Ungerechtigkeiten führten.
Entscheident ist, dass alle tariflich eingruppierten Bechäftigten in Zukunft nach gleichen Maßstäben vergütet werden. Unterscheidungen zwischen Lohnempfängern, kaufmännischen und technischen Angestellten gibt es dann nicht mehr. Zukünftig gilt mit dem ERA-TV ein System auf Basis von Entgeltgruppen für alle. Die Arbeitsplätze werden über Arbeitsplatzbeschreibungen erfasst und nach vorgegebenen Kriterien bewertet. Über ein Punkteschema wird dann ein bestimmtes Anforderungsniveau ermittelt, welches dann einer bestimmten Entgeltgruppe entspricht. Eines der ERA-Prinzipien ist die Objektivität: Für die Entlohnung ist es nicht unbedingt ausschlaggebend welche formalen Qualitäten ein Mitarbeiter vorzuweisen hat, wesentlich wichtiger sind die Qualifikationen, die der Arbeitsplatz verlangt. Dementsprechend wird die tarifliche Vergütung festgelegt. So setzt sich das ERA-Einkommen
der Zukunft zusammen aus: So sind die Weichen gestellt für ein neues, dynamisches Tarifsystem. Es bleibt zu hoffen, das es dem Wohl aller Beteiligten dient. 19.03.2003/Klaus Vogler
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